RailHope Den richtigen Weg finden

Unsere Geschichten der Hoffnung


Wie ein Lokführer die richtige Spur gefunden hat

Sarahu Abinaya

Alain Petitmermet ist Lokführer bei der Schweizerischen Eisenbahn SBB und hat bereits in seiner Kindheit intensiv nach Gott gefragt. Aber als seine Suche nach New Age und Okkultismus in einer toten Spur endete, begann er, die Bibel zu lesen. Und Gott wurde gefunden!

Alain erzählt seine Geschichte:

"Ich bin nicht in einer christlichen Tradition aufgewachsen. Bereits in meiner Kindheit - ich wurde 1962 geboren - litt ich unter einem Mangel an Antworten auf meine existenziellen Fragen. Deshalb habe ich mich schon früh für übernatürliche Praktiken interessiert. Aber in jedem esoterischen System, mit dem ich in Kontakt kam, kamen Zweifel an der Gegenwart - oder Nicht-Gegenwart - Gottes auf. Ich sehnte mich nach ihm und weil ich ihn nicht fand, suchte ich weiter an einem anderen Ort.

1988 wurde ich während meiner Ausbildung zum Lokführer in Genf eingeladen, einen Abend mit Freunden zu verbringen. Unter den Gästen waren auch ein Spiritist und ein Heiler aus Frankreich. Wir haben die Kirche sehr heftig kritisiert und sie als eine Bastion des Dunklen aus dem Mittelalter angesehen. Aber auf dem Heimweg machte ich mir Vorwürfe, eine Institution verleumdet zu haben, von der ich nichts wusste. Gleich am nächsten Morgen kaufte ich eine Bibel, um meinen Mangel an Wissen zu füllen. Aber was mich dieses Buch lehrte, war eine großartige Entdeckung! Nichts entsprach dem Bild, das ich früher davon hatte! Im Vergleich zu allen anderen religiösen Büchern, die ich hatte, schien mir die Überlegenheit der biblischen Offenbarungen so klar zu sein. Auf einer öffentlichen Müllkippe verbrannte ich alle meine spirituellen, okkulten und mystischen Bücher.

Ich war auf dem Weg, den Weg zu Gott zu finden, aber ich hatte ihn noch nicht getroffen. Von nun an konzentrierte ich meine ganze Kraft auf das Verständnis der Bibel. Und schnell kam ich zur Hauptsache: dem Kreuz! Was für ein Rätsel! Es gab ein Geheimnis zu entdecken, über die tiefere Bedeutung des Todes Jesu, und ich setzte meine ganze Energie ein, um zu verstehen.

Eines Nachts während eines Traums stand ein Mann vor mir und blies mir über das Gesicht. Ich fühlte, dass meine Haare von der Kraft dieses Windes weggeblasen wurden. Diese Erfahrung war sehr real. Ich wusste sofort, dass dieser Mann Jesus war, weil er den religiösen Bildern ähnelte, die ich von ihm gesehen hatte. Später wurde mir klar, dass er in dieser Nacht den Heiligen Geist zu mir gesandt hatte, damit ich das Evangelium verstehen konnte. Immer mehr Licht kam in meinen Geist und meine Seele, bis ich bis zu diesem Abend mit meiner ganzen Seele schrie: "Ich habe es gefunden! Jetzt kann ich verstehen! Es ist für mich! Anstelle von mir wurde er gekreuzigt! Er hat die Strafe für meine Fehler auf sich genommen - weil er mich liebt! “ Nach dieser Wende zu Gott suchte ich nach anderen Christen und wurde getauft.

Kurze Zeit später gab ich meinen Job auf, um Theologie zu studieren. Ich wollte Pastor werden. Aber es konnte nicht realisiert werden, weil mein christlicher Berater es für zu früh hielt. Nach einem Studienjahr entschloss ich mich, zu meinem Beruf als Lokführer zurückzukehren.

Heute kann ich von ganzem Herzen bezeugen, dass Jesus die Wahrheit ist. Der Glaube an ihn kann uns nur vor aller Entfremdung Gottes retten. Er bittet weder um Geld noch um Opfer, sondern nur um den Glauben an sein Evangelium. Verrückt sind Männer, wenn sie darauf verzichten! Heute bin ich gleichzeitig Lokführer und Pastor. Im Auftrag des RailHope-Vereins in der Schweiz bin ich als ehrenamtlicher RailPastor unterwegs. Meine Aufgabe ist es, das Eisenbahnpersonal auf christliche Weise zu begleiten und die Entwicklung lokaler RailHope-Gruppen im französischsprachigen Teil der Schweiz zu unterstützen."


 

    © RailHope International 2019